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Wie viele monatliche Kosten für einen Hund einplanen?

Die Anschaffung eines Hundes will wohl überlegt sein. Das Tier erfordert Zeit, benötigt Aufmerksamkeit und verursacht monatliche Kosten. Für einen Hund übernimmt man für viele Jahre die Verantwortung.

Man sagt ein Hund sei der beste Freund des Menschen. Wenn er sich einmal zu einem Menschen oder einer Familie dazugehörig fühlt, bleibt er das bis zu seinem Lebensende. Er akzeptiert die Menschen um ihn herum als Teil des Rudels und sieht sein Herrchen als Anführer an. Wenn der Mensch sich für einen Hund entscheidet, übernimmt er als Tierhalter und Anführer des Rudels in vielerlei Hinsicht die Verantwortung für das Tier.

Einen Hund zu halten, setzt vor allem zu Anfang viel Geduld und Zeit voraus. Hund und Herrchen müssen sich in der Anfangsphase zunächst aneinander gewöhnen. Damit der Hund sogleich seinen Platz im Rudel erkennt, muss er von Anfang an gut erzogen werden. Auch bereits erwachsene Hunde benötigen konsequente Ansagen. Hunde möchten nicht nur körperlich beschäftigt werden wie es beim Spielen und Spaziergängen der Fall ist, sondern auch geistig gefordert werden. Für den guten Start einer Beziehung zwischen Hund und Mensch empfiehlt sich der Besuch einer Hundeschule. Dort lernen beide Seiten, miteinander umzugehen und der Hundehalter bekommt vielfältige Anregungen zur Beschäftigung des Tieres. Man kann mit Hunden erstaunlich viele Übungen machen, die manchmal an richtige Denksportaufgaben erinnern.

Neben der Zeit, die die Hundehaltung fordert, kommen auf den Hundebesitzer außerdem einige Kosten zu. Dabei darf nicht vergessen werden, dass ein Hund immer mal wieder zum Tierarzt muss, und auch die Hundesteuer verursacht monatliche Kosten. Für einen Hund benötigt man neben der täglichen Portion Futter auch Näpfe, hundegerechte Schlafplätze, Spielzeug, eine Leine und Utensilien zur Fellpflege.

Bevor man sich finanziell zu viel zumutet, sollte man vor der Anschaffung eines Hundes eine Auflistung über mögliche monatliche Kosten für einen Hund zusammentragen. Für eventuell anfallende Tierarztkosten kann ein Sparbuch angelegt werden, auf das regelmäßig Geld eingezahlt wird, auch wenn der Hund gerade nicht krank ist. Im Ernstfall ist dann eine Rücklage für die Tierarztrechnung vorhanden, und die Behandlung des Tieres kann bezahlt werden, ohne dass sie ein unverhofftes Loch in die Haushaltskasse reißt.

26.03.2010